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... fahren, denn damals musste man als Rennfahrer im Besitz des entsprechenden Fahrausweises sein. 1976 hatte Hämpu seinen Ausweis zurück und seine Rennkarriere begann mit einfachsten Mitteln in der Kategorie Debütanten. Auf der 500er H1 fuhr er zu den Rennen, demontierte Spiegel und Beleuchtungsanlage und bestritt unter Sturzverbot die Rennläufe, denn er musste mit dem Rennmotorrad ja wieder nach Hause fahren. Verhinderter Aufstieg Später wollte Hämpu auf die 750er H2 umsteigen, doch seine Grossmutter, bei der er damals wohnte, stellte ihn vor die Wahl: «Wenn du die 750er kaufst, musst du ausziehen!» Rennsport betreiben und eine eigene Bleibe mieten, das wäre nicht gegangen, und so setzte Hämpu seine Rennkarriere mit einer Yamaha TZ 350 fort. Es wurde daraus die längste Laufbahn eines Strassenrennfahrers in der Geschichte des Schweizer Motorradrennsports. Was die Grossmutter nicht wissen konnte: 750 ccm sind nicht nochmal 50 Prozent schlimmer und unberechenbarer als 500 ccm, zumindest nicht im Falle der Zweitakt-Dreizylinder von Kawasaki. Die 750er ist im Vergleich zur 500er das einfacher fahrbare, gutmütigere Motorrad. Die Kawasaki-Ingenieure 103www.swissclassics.com SwissClassics Nach dem zweiten Weltkrieg begann Kawasaki gezwungenermassen mit dem Bau von Einbaumotoren für Motorräder, Jagdflugzeuge und Kriegsschiffe waren plötzlich nicht mehr so ...