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... aolo, los, entwirf etwas, um all diese verrückten Rennfahrer davon abzuhalten, sich umzubringen!« So simpel lautete die Arbeitsanweisung, die 1968 Pininfarina-Designer Paolo Martin von seinem Boss Franco Martinengo erhielt, dem Leiter des Centro Stile Pininfarina. Martins Lösung des Problems war der Sigma Grand Prix, den man 1969 auf dem Genfer Autosalon als als Konzeptfahrzeug vorstellte. »Das Presseecho war damals immens, der Sigma wurde tatsächlich aus dem Stand ein Riesenerfolg«, erinnert sich Martin, »weil das Modell von der schweizerischen Automobil Revue unterstützt und beworben wurde und weil viele der wichtigsten Manager der Automobilwelt hinter uns standen.« Dazu muss man wissen, dass sich die Anzahl tödlicher Unfälle im Motorrennsport in den späten 60ern auf einem geradezu tragisch hohen Niveau befand. Sowohl im Bereich des Rennsports als auch in der herkömmlichen Automobilproduktion wurde seitens der Hersteller nach praktikablen Lösungen zur Verbesserung der Fahrsicherheit geforscht. »Der Auftrag kam schon überraschend für mich«, sagt Martin, »allein deshalb, weil ich niemals zuvor einen Formel- 1-Boliden mit eigenen Augen gesehen hatte und weil es um ein ganzheitliches Konzept zum Thema Fahrsicherheit gehen sollte. Was mich im Nachhinein am meisten verblüfft, ist, dass die Ideen aus dem Sigma-Entwurf im Rennsport Realität geworden ...