Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... dass der 1959 in Serie gegangene Floride tat sächlich eine Frua-Schöpfung gewesen war. Ganz offensichtlich setzte sich Pietro Frua mit der Aufgabe, auf der konstruk tiven Basis des kleinen Renault Dauphine ein niedriges Coupe und Cabriolet zu entwerfen, von Grund auf auseinander, galt es hier doch, ein Heckmotorauto mit all seinen konzeptionell bedingten Eigenheiten möglichst elegant einzu kleiden. Vor allem verzichtete Frua darauf, dem neuen Renault ein falsches Kühlergitter anzuhängen, und das Vorbild des VW Karmann-Ghia, das ja seine Wurzeln ebenfalls in Italien hatte, dürfte ihm bei der Lösung der anspruchsvollen Aufga be sicher geholfen haben. In der Tat klang ein früher Floride-Coupe-Prototyp von Frua in der Weichheit seiner Linien noch an das Ghia-Styling an, auch wenn die definitiven Umrisse bereits weitge hend gefunden worden waren. Ein etwas jüngerer Cabriolet-Prototyp unterschied sich vom nachmaligen Se rienprodukt nur mehr in Details; die Lufteintritte für die Kühlluft des Heck motors befanden sich bereits am end gültigen Platz unter der Schmutzkante, und auch der kantige Frontabschluss 48 Zu denfrühen Höhe punkten der Verbin dungMaserati/Frua wardieses ungemein rassigelegante Cabriolet aufder Basis desMaserati 2000A6 G 54 von 1955zu zählen. («AR»-Archiv] In ähnlichem Stil wie dasMaserati- Cabriolet von 1955 gehalten, nun aber mit durchgehender ...