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... Auch Bertone, der zweite grosse Name des italienischen Karosseriebaus, zeigt in Genf keine neuen Karosserieprototypen. Sein Coupe Bravo kennen wir schon seit letztem Herbst. Das ultraniedrige, an die Traumwagentradition des Hauses anknüpfende Coupe besticht durch seine Extravaganz. Vieles an ihm wirkt gesucht, und irgendwie passt dieser" Wagen nicht mehrin die heutige, nüchterner gewordene Zeit. Doch eines muss man dem Bravo lassen: seine keineswegs einfach gezeichnete Linienführung ist hervorragend gelungen und verrät das sichere Formengefühl seiner Erbauer. Die «Sache stimmt», aus welchem Blickwinkel man die Karosserie auch betrachten mag. In dieser Hinsicht ist Bertone eine Meisterleistung gelungen. Der auf einem Prototypfahrwerk von Lamborghini mit quergestelltem 3-Liter-V8-Quermotor basierende Bravo wird von Beispielen aus Bertones Serienfertigung flankiert: einem Maserati Khamsin, einem Dino 308 GT 4, einem Lancia Stratos HF und zwei Fiat Xl/9. Dem allgemeinen Trend zum Trotz beherbergt der kleine Stand des Turiners Giovanni Michelotti gleich zwei Neuheiten. Die eine ist ein auf dem Fiat 126 mit Heckmotor basierender Stadtwagen mit praktischen Schiebetü- ren und vier Sitzen. In der Linienführung erinnert dieser Prototyp an das letztes Jahr in Genf gezeigte Stadtwä- gelchen, das Michelotti in Zusammenarbeit mit Rogliatti ...