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... nun etwas gedämpfter – hörst. Zwar ist die Beschleunigung aus dem Drehzahlkeller etwas zögerlicher, doch Boy, wie legt er aber dann zu! Das britische Magazin Car ließ 1990 einen frühen E34 gegen einen Ferrari Testarossa antreten. Warum? Nun, weil es keine andere adäquate Limousine gab. Im Vergleich bewies der BMW, dass sich eine geräumige Oberklasselimousine beschleunigen ließ wie ein Zweisitzer. Es ist vor allem die Geschmeidigkeit, die diesen M5 auszeichnet: Er lenkt willig ein, ohne Drama und immer neutral in der Kurve. Zu Heckschwenks lässt er sich nur bewegen, wenn sie der Fahrer provoziert. Es handelt sich um ein sehr ausgewogenes, gereiftes Modell, in das augenscheinlich weitaus mehr reifliche Überlegungen und Hirnschmalz flossen als in den E28. Der dritte Vertreter der Reihe, der 1998 auf dem Genfer Automobilsalon lancierte E39, stieß mit erstmals eingesetztem V8 in eine neue Leistungsdimension vor. Das Aggregat aus der M62-Motorenbaureihe basierte auf dem 4,4-Liter-32-Ventiler aus dem 540i und leistete dank Vergrößerung auf 4941 ccm genau 400 PS. Die Doppel-VANOS-Technik ermöglichte durch Verstellung der Einund Auslass-Nockenwellen unterschiedliche Steuerzeiten. Zugleich waren auch die Drosselklappen individuell steuerbar. Geschaltet wird hier erstmals über ein Getrag-Sechsganggetriebe; serienmäßig installiert ist ein ...