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... dessen funktioneile Konzeption und einfache Mechanik weitere Entwicklungsmöglichkeiten offenlässt. Der neue Fiat 128 besitzt Frontantrieb und ist somit das erste Modell dieser Art des Turiner Konstrukteurs. Der quergestellte wassergekühlte Vierzylinder hat eine durch Zahnriemen angetriebene obenliegende Nockenwelle. Das ebenfalls quergestellte Getriebe befindet sich in der Verlängerung des Motors und weist vier vollsynchronisierte Vorwärtsgänge auf. Die Leistung beträgt 55 DIN-PS, was den 128 zu einer Höchstgeschwindigkeit von über 135 km/h befähigt. Alle vier Räder sind einzeln aufgehängt, mit Federbeinen und Schraubenfedern vorn sowie Dämpferbeinen und Querblattfeder hinten. Vordere Scheibenbremsen und eine Zahnstangenlenkung vervollständigen die technischen Merkmale dieser Limousine. Die Karosserie wird wahlweise zweioder viertürig geliefert. Hierarchisch gesehen, löst der neue 128 den bekannten Fiat 1100 ab, dessen letzte Variante 1100 R Ende 1968 aus der Produktion genommen wurde. Es handelt sich aber weder um eine Erbschaft noch um eine Nachfolge. Mit dem Verschwinden des «Millecento» erlischt eine Generation, die für lange Zeit den Grundpfeiler der italienschen Motorisierung gebildet hatte. Diese Generation der populären Wagen begann Fiat im Jahre 1925 mit seinem Modell 509. Dieses Fahrzeug besass einen Vierzylinder-Einlitermotor mit ...