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... wir dabei sind, apropos Marathoneinsatz: Ungewiss erscheint mir auch, ob ich den Krach so lange aushalten würde. Der leicht modifizierte Motor mit seinen 1570 ccm, der im Giulia-Labor zum Leben erweckt wurde, ist optisch ähnlich vollendet wie die ihn umgebende Karosse. Aber er entwickelt einen Lärmpegel, der – verglichen mit seinen Kapazitäten – jeden Grenzwert sprengt. Hinzu kommt, dass er sich seinen Weg durch ein Auspuffrohr brüllt, das in der Fahrzeugmitte ausläuft: linksseitig, gerade eben unterhalb der Fahrertür. Im unteren Drehzahlbereich gibt er sich nörgelig und aufsässig, röchelnd und bellend, als ob ihm gleich der Sprit ausgeht. Aber zieht man ihn ein bisschen hoch, räumt er seine Gurgel mit einem gewaltigen Reibeisen frei, gleichzeitig rau und dröhnend. Die Maschine dreht so intensiv, als wäre man mit den Ohren am Boden eines Fasses festgetackert. Ohne Ohrstöpsel geht hier gar nichts. Dennoch habe ich den Radau schon während der ersten Runden auf dem malerischen Küstenkurs von Anglesey vergessen. Ebenso wie das konstante Geratter meines Helms unter dem Dach, den Aufsetzwinkel meines Bremsfußes und die Tatsache, dass mein Knie den Schalthebel trifft und den zweiten Gang raushaut. All das übersehe ich, hingerissen von einer Fahrt, die einem so vertraut ist, die einem liegt und 1964 ALFA ROMEO GIULIA TZ MOTOR 1570 ccm, Vierzylinder, ...