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... mag der Streifen von Nisch südlich über Leskovac nach Vranje, teils bis Üsküb angesehen werden. Der Süden Serbiens muß als Macedonien seine eigene Lagecharakteristik erhalten. Die Eingangspforten des Nordens, Belgrad, Semendria, Sabac haben zwar durch Handel und Im zerstörten Goldap. (Phot. Schweizer, F. A. K.) können passieren." Wir waren wieder auf früheren oft befahrenen Wegen. Und doch, trotz der Aufräumungsarbeiten und Wiederherstellungen schlich sich auch heute beim Besuche Belgrads das Empfinden auf, als ob in Anbetracht der von einer gütigen Natur gespendeten Örtlichkeit hier eine Residenzstadt sich erbaute, in die dem Serbenhofe von verschiedenen anderen Trägern von Kronen und Besitzern von Geld die Häuser, Monumente, Anlagen hineingestellt worden wären. Das Hintere paßt schlecht zum Vorderen und, weil ja keine ausgeprägte Eigenart die Länderteile zur Sonderheit verknüpft und sich des Landes körperliche Wahrheit in keinem Spiegelbild zu schauen braucht, so bleibt auch Belgrad als des Landes einstige Hauptund Residenzstadt nur eine Sammlung von Gebäuden, die eines jeglichen einheitlichen Stiles und Stilgefühles entbehren. Die Ansätze von Kultur wehen eigentlich nur von der Donau herüber, aus den österreichischen Grenzen, wo Semlin (Zet^mun) mit seinen Festungs-An- Sllagen den serbischen Nachbar der Save stets in ...