Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Mannes. Fruas Tätigkeit blieb nicht immer auf das Karossieren von Personenwagen be schränkt. So entstand 1959 in seiner Werkstatt ein elegantes Kunststoffmo torboot, dessen Kommerzialisierung aber nicht zustande kam. Auch widmete sich Frua, wie in der Branche üblich, dem Umbau von Fremdkarosserien. 1960 nahm er sich den revolutionären Citroen DS 19 vor und versah die Origi nalkarosserie mit einem Coupe-Pavillon nach eigenen Entwürfen. Der lange Rad stand des grossen Citroen wurde ver kürzt, damit die Proportionen des naturgemäss kurzbauenden Coupes im Lot blieben. Front und Motorhaube stamm ten bis zur Spritzwand von Citroen; da gegen verlängerte Frua die nach seinem eigenen Geschmack gestaltete Heckpar tie und gab ihraufragende Schlussleuch ten. Diese weitgehend unbekannt ge bliebene, aber wohlgelungene Coupe- Transformation wurde nur in limitierter Serie hergestellt. Mit Italsuisse in Genf i960 hatte Ghia Aigle den Bau von Personenwagenkarosserien aufgegeben. Als Ersatz dafür tat sich für Pietro Frua 22 Fruas Motorbootprojekt, ausKunststoff gefertigt und mit kräftigem Aussenbordmotor ausgerüstet. Das Citroen-DS-Coupe aus demJahre 1960, von Frua mit elegantem Pavillon und individuellem Heck versehen. Man beachte den verkürzten Radsland. EineAlternativezu den äusserst unkonventionell gestalteten Original-Studebaker botItalsuisse ab 1961 mitdem aufdem GenferSalonjenes ...