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... Lizenz gebaut hatte. So kam die Rapid Motormäher AG in Zürich mit der Unterstützung des kantonalen Arbeitsbeschaffungsamtes, zu dem Dr. Karl Welter, einer der beiden Gründer des Unternehmens, gute Beziehungen pflegte, ins Spiel – und das Abenteuer konnte beginnen. Selbstverständlich war bei der Gründung dieser neuen schweizerischen Autoindustrie niemand wirklich in der Lage, die finanziellen und technischen Erfordernisse richtig einzuschätzen. Man sprach sogar davon, zuerst ein paar Prototypen – dafür wurden extra vier Mann, ein Konstrukteur und eine kleine Werkstatt bereitgestellt – und dann eine erste Serie von 1000 Fahrzeugen zu bauen und auch zu verkaufen. Bei unserem aus verschiedenen Gründen interessanten «Projekt» muss man zwei Dinge klar voneinander trennen: zum einen die ganze Entstehungsgeschichte mit all ihren spannenden Ungereimtheiten um die Person des Josef Ganz und zum anderen die Idee, in der Schweiz ein Automobil zu bauen und was dabei während der kurzen Produktionszeit auf die Rädchen gestellt wurde. Man darf nicht vergessen, dass zur gleichen Zeit von verschiedenen Seiten vollwertige kleine Automobile im Angebot standen: VW Käfer, Döschwo, Renault «Heck» und der Topolino, um nur einige zu nennen. Der Begriff «Produktionszeit» ist im Beispiel Rapid vielleicht auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, denn zwischen 1945 und ...