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... ein Auto mit femininen We senszügen, und es fällt schwer, das vielstrapa zierte Wort „schick“ zu vermeiden. Motorisch muß man es, obwohl es sehr schnell aussieht, zu den Fliegengewichten rechnen, denn der um knapp 10 PS stärker gemachte Dauphine- Motor wurde mit einer um 90 kg schwereren Karosserie umgeben. Die 36 PS, die der was sergekühlte Vierzylinder jetzt herausläßt, ver leihen der Floride zwar ein reizendes Tempe rament, aber es ist nicht der Schub, den man erwartet, wenn man 8600 Mark von seinem Konto abzweigt. Im Oktober 1958 sah man die Floride zum erstenmal, es war auf dem Pariser Auto-Salon. Die schönheitszugewandten Romanen und ein Stück der übrigen Auto fahrenden Welt waren begeistert. Ihre Konstrukteure schienen es noch nicht zu sein, deswegen ließ die Lieferung noch beträchtliche Zeit auf sich warten. Im September 1959 bekamen auch die nach Frankfurt gepilgerten Ausstellungsbesucher dieses Auto zu sehen, und im Frühjahr 1960 schließlich bekannte sich die Regie Renault, des französischen Staates eigene Automobil fabrik, zu den vielen Kaufverträgen und lie ferte aus. Drei Werke kümmern sich in staat lichem Auftrag um das Auto: bei Renault selbst wird der Motor und der Bodenrahmen hergestellt, bei Chausson die Karosserie und ihre Teile, während bei Brissonneau & Lotz alles zusammengefügt wird. Die Floride, die übrigens unter ...