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... jener Zeit, Ferdi nand Porsche und Hans Ledwinka, verbreiteten den Ruf fortschrittlichen Automobilbau es aus der Donau-Monarchie über ganz Europa. Nur Steyr fehlte als Automarke in diesem ersten Abschnitt der öster reichischen Automobil-Histo rie, obwohl es als grosse Waf fenfabrik, zeitweise sogar die grösste von Europa für Hand feuerwaffen, ein bekanntes und wohlfundiertes Unterneh men war. Heute ist die Steyr-Daimler- Puch AG das grösste privat wirtschaftliche Unternehmen 12 des 1918 klein gewordenen Österreichs, vereint zwar die Namen der drei bedeutend sten altösterreichischen Ge sellschaften unter einem Fir mennamen, baut jedoch - mit einer kleinen Ausnahme - seit 1945 keine Personenwagen mehr. Am 16. April 1864 begann die Geschichte der Steyr-Werke. Josef Werndl, ein Sohn der Ei senstadt und gelernter Büch senmacher, gründete damals die Firma «Josef und Franz Werndl & Comp., Waffenfabrik und Sägemühle in Oberletten», aus der später (1869) die «Österreichische Waffenfabriks-Gesellschaft» und schliesslich die «Steyr-Werke AG» (1926) hervorgingen. Da nebenaller Art von Handfeuer waffen bis zum Maschinenge wehr in Steyr auch andere in dustrielle Produkte hergestellt wurden, lag es nahe, dass dar unter auch bald Fahrzeuge er scheinen sollten. Das war be reits seit 1894 der Fall. Es blieb jedoch bis zum Jahre 1920 nur das «Steyr-Waffenrad», das in einer ...