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... 1951 wurde das Grundsatzpatent über die gestaltfeste Passagierzelle und die davor und dahinter angeordneten Knautschzonen angemeldet; sie erst sind in der Lage, den Insassenraum weitgehend abzusichern. Erneut verging fast ein Jahrzehnt, bis 1959 der erste nach diesem Grundsatzpatent gebaute Mercedes-Benz-Wagen erschien, und zwar ergänzt durch eine wirksame Auspolsterung des Passagierraumes, eine Prallplatte im Lenkrad, Sicherheitstürschlösser, welche beim Unfall ein Aufspringen verhindern sowie durch einen Sicherheits-Innenspiegel, der beim Anschlagen abfällt. ? So waren nun endlich auch Detailmassnahmen für die passive Sicherheit durchgeführt, und danach ging es Schlag auf Schlag in der gesamten, besonders aber in der europäischen Automobilindustrie. Gewiss ist oft Kritik daran geübt worden, dass diese oder jene Massnahme auf dem Gebiet des Unfallschutzes noch nicht zur Anwendung kam, denn die erst 1965 plötzlich auf den Plan tretenden Amerikaner haben mit Forderungen aus ihrer Sicht die passive Sicherheit oft mehr gehemmt als gefördert. Aber man vergisst dabei auch, dass meist umfangreiche und schwierige Grundsatzversuche erforderlich waren und insbesondere die erst später einsetzende biomechanische Forschung nicht Schritt halten konnte. Noch heute weiss man in vielen Situationen immer noch nicht, was die in der Konstitution so unterschiedlichen ...