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... Auf den ersten Blick sieht er dem bisherigen 126 C 2/B, der bei den jüngsten Übersee-Grand-Prix eine dominierende Rolle gespielt hatte, sehr ähnlich. Schmaler und zugespitzter Fahrzeugkörper mit den hinten seitlich angebrachten Pontons, welche die Kühler enthalten. Die Mechanik und auch die Aufhängungsgeometrie stammen vom bisherigen Modell. Der grosse Unterschied besteht im Monocoque, welches nicht mehr aus geleimten und zum Teil auch mit aufgeklebten Kevlarschichten verstärkten Leichtmetallblechen besteht, sondern das Monocoque des C 3 ist eine totale Neukonstruktion und besteht aus zwei übereinandergeleimten Kohlenstoff/Kevlar-Schalen, deren Nahtstellen auf den Seiten waagrecht verlaufen. Ferrari schlug also den von ATS in Zusammenarbeit mit der Firma Seger & Hoffmann in Steckborn vorgeschlagenen Weg ein und fertigte ein metalloses Monocoque an, wobei die Supports aus Leichtmetall, an welchen die Querlenker der Vorderradaufhängung verankert sind, direkt auf die Kohlenstoff/Kevlar- Schale aufgeschraubt sind. Der Wagen weist keine Karosserie auf (ausgenommen Verschalung der hinteren Kühler), lediglich der obere Teil des spitzen Bugs ist abnehmbar und gibt den Zugang zur Pedalerie frei. Für die Konstruktion des modernen Monocoques ist der bei Ferrari tätige englische Konstrukteur Dr. Harvey Postlethwaite verantwortlich. Bei ATS war das ...