Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... säuberten und warteten sie ihn sorgfältig und stellten fest, dass alles noch funktionierte und ausgesprochen gut lief. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sie das Transaxle-Getriebe reparierten, in dem Mitte der 1960er vermutlich etwas zu Bruch gegangen war. Möglicherweise hatte der finnische Ingenieur den Defekt bereits in Ordnung gebracht. Bei einer Auktion in Pebble Beach wurde der Wagen zehn Jahre später angeboten, doch er erreichte das Mindestgebot nicht. Für kurze Zeit wurde er wieder nach Finnland gebracht, bevor ihn im Jahr 2000 Tony Merrick, ein englischer Liebhaber, erstand. Auch der war klug genug, das Auto zwar einer eingehenden mechanischen Restaurierung zu unterziehen, die Karosserie jedoch so zu belassen, wie sie war. Der jetzige Besitzer erwarb den Wagen 2001 und genießt seitdem diese ganz besondere Freude am Fahren in seiner allerschönsten Form. Dass die Freude auch etwas mit dem Motor des 750 Monza zu tun hat, ist jedem Ferrari-Fan klar. Der scharfe, raue, nicht schallgedämpfte Sound des von Lampredi entworfenen kurzhubigen Vierzylinderreihenmotors geht durch Mark und Bein. Auf der Rennstrecke zeichnet sich das Triebwerk durch sein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen aus. Zwischen 2500 und 6000 U/min zieht er richtig gut weg. Um die acht Zündkerzen vor der Verschmutzung zu bewahren, pendelt man sich am besten auf 3000 U/min ein, ...