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... SP^'l f V t, T* A A . V - ? M IT £V' Ht Paul Frère fuhr den Werks-Lancia1600HF Scharfe Waffe An einen Lancia-Werkswagen heranzukom men, ist nicht ganz leicht. Aber als es end lich klappte, war der Wagen, den mir Cesare Fiorio, der junge Chef der Lancia- Rennabteilung, für zehn Tage zur Ver fügung stellte, der letzte Schrei unter sei nen Wettbewerbswagen: der neue 1600 HF. Als die Firma Lancia sich vor vier Jahren entschloß, mit dem damaligen 1216 ccm Fulvia Coupé in den großen, von den alles vor sich herfegenden Minis beherrschten, internationalen Rallyes anzutreten, schien dies eine Vermessenheit. Wer hätte den größeren, fast 200 kg schwereren italieni schen Wagen, die obendrein noch einen kleineren Hubraum hatten, die geringste Chance gegeben? Aber der OHC-Motor, der mit derZeit bis an die 1300 ccm-Grenze vergrößert wurde und die vom Werk immer weiter entwickelten, hervorragenden Fahr eigenschaften schafften es: Die Lancia wur den nach etwa einem Jahr schon ernstzu nehmende Rallye-Teilnehmer, die unter anderem in der Rallye Monte Carlo 1966 die Plätze 2, 4 und 5 belegten. In Rund streckenrennen gewannen sie 1967 die italienische Tourenwagenmeisterschaft der 1300 ccm-Klasse, und der größte Triumph kam, als Sandro Munari und der inzwischen verunglückte Lombardini die Tour de Corse gewannen. Lorbeeren welken aber ...