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... Wir freuen uns, damit unseren Lesern das erstemal — und als erste deutsche Fachzeitschrift — einen Test bericht von einem amerikanischen Personen wagen zu bringen und hoffen, daß wir diesem bald weitere folgen lassen können. Für den an europäische Fahrzeuge Gewöhn ten bedeutet das Fahren mit einem „Ameri kaner“ eine vollständige Umstellung. Dies ist nicht nur durch dessen größere Dimensionen bedingt, sondern auch durch die ganz andere Auslegung der Fahreigenschaften und des Fahr komforts. Nach kurzer Umgewöhnung zwingt so ein Wagen dem Fahrer eine ganz andere Mentalität auf, es veranlaßt ihn zu einer weit gehend veränderten Fahrweise und Einstellung zum eigenen Wagen und zum übrigen Ver kehr. Selbst Leute, die wie der Tester eine sportliche Fahrweise unter möglichster Aus nützung aller durch Motor, Getriebe und Fahrwerk gegebenen Möglichkeiten bevor zugen, unterliegen hier gewissermaßen einem sanften Zwang, sich einer Art von Fahrgenuß hinzugeben, der mehr aus Beschaulichkeit und Bequemlichkeit besteht statt jenes Nervenkit zels, den Geschwindigkeit und Fahrkunst zu vermitteln vermögen. Und während man so ruhig dahinzuschaukeln vermeint, wird einem plötzlich staunend bewußt, daß man trotzdem — ohne motorische oder physische Anstren gung — Beschleunigungen und Geschwindig keiten erreicht und benützt, die — zumindest auf guten Straßen — denen ...