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... europäische Konkurrenz mit einem Bilderbuch-Rennen in die Top 10 sowie zu einem Klassensieg. Noch mehr auf den Punkt gebracht – und nicht nur, um das Paradoxe zu betonen: Ohne Ford hätte sich keiner der Entscheider bei Chevrolet für den Einsatz in Sebring entschieden. Als 1954 der Ford Thunderbird debütierte, war die Vette schon in ihrem zweiten Modelljahr – und auf dem Weg zu scheitern. Selbst der Wechsel vom eher schwächlichen Reihen-Sechszylinder zu Chevrolets neuem, exzellenten 4,3-Liter-V8 wurde kaum wahrgenommen. Daher dachte man in der GM-Ge schäftsführung bereits laut darüber nach, das ganze Projekt still und heimlich einschlafen zu lassen. Dann schossen die Thunderbird-Verkaufszahlen durch die Decke und das General-Motors-Management wurde über Nacht vom Kampfgeist ereilt. Ein schwächelndes Modell diskret unter den Teppich kehren ist ja eine Sache – aber klein beigeben, wenn vom T-Bird im ersten Jahr 16.000 weggehen (gegenüber 700 Corvetten...)? Unmöglich, eine dermaßen peinliche Niederlage konnte keiner in der GM-Chefetage wegstecken. Dafür war Ford zu sehr der Erzfeind, und die Egos waren zu groß. An vorderster Front kämpften für GM der Styling-Guru Harley Earl und Chevrolets Chefingenieur Ed Cole. Ganz klar, es musste etwas geschehen – und zwar sofort. Ein Vorschlag kam von einem Neuling unter den Ingenieuren. Zora ...