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... ganz erreicht, aber wir sind nahe dran.“ Für Jordan gehe es nicht mehr darum, in die Liga der Topteams vorzustoßen. „Wir müssen überleben. Und das geht nur, wenn ich jeden Penny zwei Mal umdrehe.“ Ärgerlich sei das, rührt Eddie die Werbe trommel, „denn das neue Auto wird ein Renner. Ich kenne alle Daten, weiß, was wir mit dem Ford-Motor an Gewicht verlie ren und an PS gewinnen.“ Chefkonstrukteur Gary An derson teilt den Optimismus: „Die Gewichtsersparnis von 31 Kilogramm im Heck bringt uns eine Sekunde pro Runde.“ Der Chef schürt Hoffnung: „Am besten waren wir immer dann, wenn wir mit unserem Geld haushalten mussten.“ Jordan steht mit seinen Sorgen nicht allein da. Die Hälfte der Teams kämpft nach seiner Einschätzung schon jetzt oder spätestens in einem Jahr um die Existenz: „Glauben Sic, dass Hersteller wie Renault, Jaguar und Honda ewig weiter machen, wenn sie eine Saison hinlegen wie diese?“ Geschäftsführer Ian Phil lips befürchtet: „2004 könnten nur noch sechs Teams übrig bleiben. Neue sind nicht in Sicht. Die Anlaufkosten be tragen 200 Millionen Dollar. Nicht einmal VW würde das bezahlen.“ Die Formel 1 zerbricht wie derzeit fast alle Wirtschafts zweige an ihrem hemmungslo sen Wachstum. Das Existenz minimum für eine Saison be trägt heute 55 Millionen Dol lar. Ohne Motor. 1997 begann der Prozess der Maßlosigkeit. „Unser Bud ...