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... in Paris, wohin wir uns begeben hatten, um den neuen Ami 6 (oder 3 CV) zu sehen und vor allem zu fahren. Das Sehen beginnt heutzutage mit der Frage, ob es ein schönes oder ein häßliches Auto sei, das man da sieht. Und bei einem neuen Citroen, der aus dem 2 CV entstanden ist, fragt man sich noch im besonderen, ob man überhaupt ein hübsches Auto sehen will. Denn hübsche Autos gibt es viele, aber einen 2 CV gibt es nur einmal. Und das, was an ihm aas Beste ist, könnte durch allzu schwungvolle Blechmodellierung (= teure Blechteile) von vornherein zunichte gemacht werden. Da «nttäuscht der Ami 6 auf den ersten Blick sowohl die bundes deutschen Schönheitsbegriffe als auch die Ideale der Citronisten, die den 2 CV verehren. Beide Parteien schleichen finsteren Blickes um diesen Amissis herum und sprechen von faulen Kompromissen. Das dauert etwa eine Viertelstunde. Und dann redet man nicht mehr vom Geschmack und vom Stil, denn dieser Wagen überzeugt auf andere Art: Dieser Ami 6 ist nicht häßlich aus Hilflosigkeit oder Unvermögen, wenn man ihn häßlich findet, und seine eleganten Züge sind kein Nebel für Ästhetenaugen: er ist eine Zweckkonstruktion, stilistisch etwas auf gelockert und hat einen spezifisch französischen und noch spezifischer Citroensischen Stil. Er ist unverwechselbar, und wenn er einmal zum Straßenbild gehört, wird kein Mensch über seine Form mehr ...