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... Feng-Shui und «aufreizende Solidität» «20 Prozent mehr Hubraum, 13 Prozent mehr Leistung, 22 Prozent mehr Drehmoment», kommentierte der Tester in der Automobil Revue vom 20. Juni 1968 den 280 SL, der als dritte Generation des werksintern W113 genannten Mercedes-Sportcabriolets seit Dezember 1967 auf dem Markt war. 1963 war der W113 als 230 SL am Genfer Automobilsalon vorgestellt worden, mit einem 2,3-l- Sechszylindermotor aus der W111-«Heckfl ossen»-Limousine, der dank Hubraumvergrösserung und Verwendung einer Sechstempel-Einspritzpumpe 150 PS leistete und ein Drehmoment von 196 Nm bei 4200 U/min. auf die Hinterachse brachte. Was damit anzufangen war, zeigte Mercedes-Chefi ngenieur Rudolf Uhlenhaut persönlich auf der Vétraz-Monthoux-Rennstrecke in Annemasse: Mit einer Rundenzeit vom 47,5 Sekunden lag er nur 0,2 Sekunden hinter dem britischen Rennfahrer Mike Parkes in seinem 3-l-V12-Ferrari 250 GT. Die sportliche Leistung wurde durch Mercedes mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung ergänzt. So war der W113 nicht nur als erstes Mercedes- Modell mit Radialreifen ausgestattet, sondern hatte eine steife Fahrgastzelle, vorne und hinten Knautschzonen und einen entschärften Innenraum ohne Ecken und Kanten. Auf Wunsch waren auch Sicherheitsgurte erhältlich. Mercedes-Designer Béla Barényi, der als Vater der passiven Sicherheit und Erfi nder 68 ...