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... weiter Autos und Motorräder für Kunden – bis zum Kriegsbeginn. Danach wurde seine Familie vertrieben, sein Sohn kam dabei ums Leben. Neuer Anfang Gustav Kroboth und seine Frau Maria wurden im bayrischen Seestall bei Landsberg a. Lech sesshaft. Kroboth suchte überall nach brauchbarem, nicht mehr kriegstauglichem Material und machte das Beste Brauchbare daraus. Schon bald entstand die Firma Fahrzeug u. Maschinenbau G. Kroboth. Ab 1950 baute Gustav Kroboth wieder Zweitaktmotoren, diesmal auf zwei Rädern. Dem 100 ccm folgten die 150 ccm (Cabrio) und 175 ccm (Truxa) jeweils mit Motoren aus dem Hause Fichtel & Sachs. Die Kroboth-Roller waren ganz spezielle Roller. Sie waren eigentlich verkleidete Motorräder, der rollertypische vordere Durchstieg war geschlossen, und an seiner Stelle wurde die harte Arbeit des Einzylinders in Anspruch genommen. So ergab sich eine bessere Gewichtsverteilung, ähnlich jener des Maico- Mobils. Zuerst gab es eine steile Fronthaube mit Lüftungsschlitzen, ab 1953 kam eine glockenförmige Rundhaube an deren Stelle. Rennmaschinen waren das natürlich nicht… Ihre Preise bewegten sich zwischen 890 und 1580 DM. MADE BY KROBOTH www.swissclassics.com SwissClassics 133 Kroboth Favorit 1931 mit der Schwägerin von Gustav Kroboth. Foto: Kurt Kroboth Kroboth Favorit – hat schon bessere Zeiten gesehen. Foto Ing. Stanislav Karger Kroboth ...