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... | LOTUS ELAN 18 SwissClassics Nr. 17 | 01.2008 Mit Elan durchgestartet «Seit meiner Jugend interessieren mich raffinierte Chassis-Konstruktionen und technisch anspruchsvolle Motoren; bereits meine Seifenkiste war leicht, schnell – und tiefer gelegt», erzählt ein schmunzelnder Martin Rüegg, gelernter Technischer Zeichner und heute Spinning-Instruktor. «Meinen ersten Lotus-Kontakt hatte ich mit knapp 20, ich jagte damals meinen Plymouth Fury mit Bleifuss über eine Gerade, da überholte mich tief unten etwas Schwarzes – ein Lotus Elan. Von da an war ich um einen Traum reicher.» Nach NSU TT und anderen «Abstechern» erwarb Rüegg 1970 von einem Fotografen in Bern einen 1964er Elan, den er heute noch regelmässig fährt. Kaum im Besitz des Wagens, unterzog er den kleinen Zweisitzer mit Polyestercarrosserie und tief ausgeschnittenen Türen einer langen und facettenreichen Überarbeitung. Heute präsentiert sich der toprestaurierte Wagen innen in schwarzem Leder, mit tiefen Sitzen mit Vierpunkt- Gurten, einem griffigen Momo-Lederlenkrad und einem Armaturenbrett aus Walnussholz. Bei genauem Hinsehen stechen die vielen Armaturen ins Auge, die auf ein grosses Energiepotenzial unter der Motorhaube mit zusätzlichem Lufteinlass hindeuten. Durch die Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss und mit Niederquerschnitt-Rennreifen blitzen grosse Bremsscheiben. Heute dürfte der ...