Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... a l s T h o m a s s i c h d e n W e l t r e k o r d holte, halte Delage bereits seine Rückkehr zu den Großen Preisen vollzogen - er brachte, ent sprechend der neuen Formel, seinen berühmten Zweiliter-Zwölfzylinder-V an den Start, der mit vier obenliegendcn Nockenwellen und Königs- Aus der Reiiiigescliiclite beriilimter Marken: DElLACiE: Jetzt, da man so viel von neuen französischen Formell-Rennwagen spricht, sollte man sich ruhig auch daran erinnern, daß französische Wagen in der Renngeschichte eine bedeutende Rolle spielten. Dabei denkt man natürlich zuerst an Bugatti und vergißt dabei eine andere Marke, der die Enthusiasten zu Unrecht weniger nach trauern: Delage. Louis Delage, ein junger Techniker aus Cognac, verließ kurz nach der Jahrhundertwende Peugeot, um ein eigenes kleines Werk zu gründen. Der Produktion von Bestandteilen folgte schon bald der Bau eigener Wagen, erst noch mit Motoren v o n D e D i o n . B e r e i t s 1 9 0 6 w a r e i n z w e i t e r P l a t z a m R e n n e n v o n R a m b o u i l l e t z u v e r z e i c h n e n , und 1908 gewann Guyot auf einem Einzylinder Delage-DeDion die Coupe de l'Auto für Klein wagen. Die ersten Erfolge machten sich bezahlt - Delage konnte seine Autos gut verkaufen und seine kleine Fabrik vergrößern. Aber der ehr geizige Konstrukteur gab sich damit nicht zu frieden. Ihn interessierten Rennen ... und Wagen, mit denen ...