Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... einer manuellen Kupplung zu beherrschen – nur damit ich den ersten Gang einlegen und mit Vollgas aus dem Stand beschleunigen. Oder in meinem Fall aus der Boxengasse raushumpeln kann. Dieser reine Rennstreckenwagen ist das geistige Produkt des australischen Unternehmers David Dicker, eines Autoverrückten, der den Überblick über die Anzahl der Ferrari in seiner Garage verloren hat. Der 66-Jährige beherrscht ein milliardenschweres IT-Imperium, die Dicker Data Ltd., und zu seinen neuesten Spielzeugen gehören ein McLaren Senna GTR sowie ein Ferrari Monza im Wert von 1,78 Millionen Euro. Die Geschichte des Rodin FZED begann 2009, als nämlich der damalige Lotus-Chef Dany Bahar den ehrgeizigen Plan verkündete, ein Formel-1-ähnliches Auto für private Käufer anzubieten. Als das Projekt fehlschlug, stieg Dicker ein und kaufte die verbliebenen Autos und die Technologie als Restposten auf. »Es schien damals eine gute Idee zu sein, aber wir stellten schnell fest, dass der Lotus nicht ausgereift war – er ließ sich nicht gut fahren und war nicht gut entwickelt worden«, erinnert sich Dicker. Also gab der umtriebige Unternehmer ein weiteres kleines Vermögen aus, um aus dem Lotus T125 ein schnelleres, besser ausbalanciertes Auto zu machen. Der Rodin wurde um 43 auf gerade mal 609 Kilogramm abgespeckt, sein Motor von 645 auf 684 PS bei 9200 Umdrehungen aufgerüstet. ...