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... Lotus-Team von Rob Walker. Gegen alle Wetten – und die nahezu unschlagbaren »Haifischmaul«-Ferrari 156 – gewann er auf Lotus 18 den GP von Monaco 1961. Ein Coup, den er kurz darauf am Nürburgring wiederholte. Überhaupt die Nordschleife: gleich viermal zwischen 1956 und 1960 siegte »Mister Motorsport« beim 1000-km-Rennen; 1959 saß er in 36 von 44 Runden am Steuer seines Aston Martin. Im April 1962 beendete ein schlimmer Unfall bei einem Formel-1-Rennen in Goodwood die Rennfahrerkarriere des gerade erst 32-Jährigen. Graham Hill schildert in seinem Buch »Kalkuliertes Risiko« (Motorbuch Verlag, 1971), wie er den Unfall während der »Glover Trophy« erlebte. »Ich lag in Führung und bremste gerade die St.- Mary-Kurve an, als Stirling außen an mir vorbei raste und geradewegs in einen Begrenzungswall krachte. Es dauerte einige Zeit, um Moss aus dem Wrack zu befreien, weil der Rohrrahmen zusammengedrückt war und man auch nicht mit Sägen arbeiten konnte, weil überall Benzin war und schon ein kleiner Funke alles in die Luft hätte jagen können.« Danach lag Moss zeitweise im Koma und war halbseitig gelähmt, es dauerte fast ein Jahr, bis er wieder genesen war. Moss geht in die Motorsport-Geschichte als einer der Größten, aber auch als ewiger Zweiter ein. Viermal reichte es nur zum Vize-Weltmeistertitel. Besonders knapp ging es 1958 zu: Er gewann vier ...