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... SPECIAL pralls traf Barbara Skinner. Auch Peter Skinner blieb von – allerdings selbstgemachten – Dramen nicht verschont. 1953 verließ er seine Frau und die beiden kleinen Kinder, nachdem aus seiner Affäre mit einer frisch gebackenen Witwe eine Tochter hervorgegangen war. Doch als er den Red Skinner Special erhielt, sollten bis zu diesen Turbulenzen noch zwei Jahrzehnte vergehen. Vorerst konnte er sich in den weniger komplizierten Tagen seiner Jugend noch an einigen erfolgreichen Rennjahren erfreuen. Zu seinen frühen Erfolgen zählt ein Sieg in der Klasse bis 850 ccm in Shelsley Walsh im September 1933. Doch im Verlauf der nächsten Jahre beschlossen Peter und Carl Skinner, den Wagen leistungsfähiger zu machen. Das taten sie 1937, indem sie einen Hudson-Reihenachtzylinder mit 4168 ccm Hubraum in das Minor-Chassis zwängten. Für diesen Motor bedurfte es natürlich einer neuen Karosserie. Gerüchten zufolge stammte sie aus der Schmiede der Jensen-Brüder, mit Sicherheit aber war sie weitaus schöner als die alte. Dass es eine Herausforderung war, ein Chassis mit einem Radstand von 198 Zentimetern und einer Spurbreite von 107 Zentimetern mit einem Achtzylindermotor darauf einzukleiden, versteht sich von selbst, aber mit 138 PS bei nur 635 Kilogramm Gewicht war der neugeborene Red Skinner Special ein echter Heiß- sporn. Er fuhr mehrere Klassensiege und ...