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... Während die Mitglieder von Team Lotus ihren Boss an den Armen festhalten, ziehen die Cops an seinen Beinen. Wie Tauziehen ohne Tau. Das Theater wird durch eine kleine Nebensache – den Grand Prix – unterbrochen, doch direkt nach dem Rennen wird Chapman verhaftet und abgeführt. Eine Nacht verbringt er hinter Gitter, bevor sein Anwalt ihn am kommenden Morgen freibekommt. Das war nur der Anfang. Die finanzielle Lage war bei Lotus immer prekär, oft überlebte das am Rande des mathematisch Möglichen wandelnde Unternehmen nicht wegen zweifellos cleverer Produkte, sondern aufgrund einer – wie soll man sagen? – fantasievollen Buchhaltung. Mehr als ein Lotus-Direktor kam als Konsequenz davon ins Gefängnis. Richtig finster wurde es jedoch, als Chapman auf John Z. DeLorean traf. Zeit seines Lebens hatte Chapman improvisiert, ohne jemals auch nur einen Heller von der britischen Regierung zu erhalten. Subventionen gab es dann aber 1981 für einen von einem amerikanischen Auto-Mogul lancierten Flügeltürer in Nordirland. Das Angebot, als Berater dem rostfreien Edelstahlprojekt etwas Leben einzuhauchen, konnte Chapman nicht ablehnen. Dann kam es, wie es kommen musste, das Ende ist bekannt: Der DeLorean-Traum platzte in einem riesigen Skandal, die Millionen-Subventionen verschwanden in sonnigeren Gefilden. DeLorean, der Initiator – des Traums und des ...