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... viermal so viele Exemplare gingen an Wirtschaftsgrößen und VIPs. Erich Honecker, von 1971 bis zum Fall der Mauer mächtigster Politiker der DDR, war ebenfalls ein CX-Fan. 1989 wollte er seinem Gast François Mitterrand etwas Besonderes bieten und ließ eigens zwei CX vom schwedischen Karosseriebauer Nilsson um 40 Zentimeter verlängern. Die zweite Sitzbank stand gegen die Fahrtrichtung und ließ sich hochklappen, was den Passagieren in Reihe drei fürstlich viel Beinfreiheit bescherte. Doch zum Einsatz kamen die super stretched-CX nie, denn ehe Mitterrand kam, war die Mauer gefallen und Honecker und seine DDR Geschichte. Michael Quinlan, ein intimer Citroën-Kenner, erwarb seinen CX Prestige unter gewöhnlicheren Umständen. »Vor fünf Jahren habe ich ihn bei einer Auktion in Paris erstanden. Zu einem so unglaublich niedrigen Preis, dass ich ihn unbesehen kaufte.« Und er nennt einen Betrag, der selbst einem gebrauchten Clio nicht angemessen wäre. »Er hat keine große Geschichte, doch muss es ein Auto der französischen Regierung gewesen sein. Weil er ist schwarz und hat das braune Interieur mit Stoffsitzen. Die Politiker mochten kein Leder, weil es Hosen auf dem Weg zu Sitzungen glänzen ließ.« Er fährt fort: »Es ist ein sehr frühes Serie 1-Modell – mit Stoß- stangen aus Stahl und Gummiauflage statt aus Kunststoff und ohne jene Ausbeulung im Dach, die Citroën ...