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... ist straff, legt ein nervöses Schütteln ab, sobald man das Tempo forciert. Das Kupplungspedal verlangt für ein 400-PS-Modell erfreulich wenig Wadenmuskulatur, und das Getriebe lässt sich, sobald es warm ist, leicht und präzise schalten. Geht es schneller und kurviger zur Sache, wird deutlich, dass Ferrari den Motor zugunsten der Gewichtsverteilung so weit wie möglich nach vorne gesetzt hat. Der GTO wirkt verwindungssteif, seine nicht servounterstützte Lenkung bietet erstaunliches Feedback. Präzision und neutrales Handling sind seine Stärken, doch die wahre Magie entsteht durch das im Vergleich zu den zivileren 308-Modellen niedrigere Trockengewicht von grade einmal 1160 Kilo. Unterwegs in den Hügeln, kehrt der 288 GTO seine wahre Seele heraus, mutiert vom Sportzum Supersportwagen. Die Kraft ist gut kontrollierbar, weil die Turbos ihren Schub zwar bestimmt, aber vorhersehbar aufbauen. So lassen sie den GTO noch leichtfüßiger und agiler erscheinen, auf eine Weise, die es schwer macht, das Auto mit einem modernen, aber vielleicht doppelt so schweren Sportwagen zu vergleichen. Im Gegensatz zur Lenkung, die jede elektrisch geregelte Steueranlage von heute in den Schatten stellt, können die Bremsen, obwohl bissig und progressiv ansprechend, nicht mit den Verzögerungswerten heutiger Supersportwagen mithalten. Doch kann dies den Spaß auf einem sonnengeküssten ...