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... 3.0-V6 Bi-Turbo, der mit Hilfe von Ferrari aus dem V8-Bi-Turbo vom California T abgeleitet wurde. Den roten Startknopf im Lenkrad gab es dazu. Zwei Zylinder weniger bedeuten noch 510 PS, 307 km/h Spitze und ein Sprint auf 100 in 3,9 Sekunden. Respekt, da muss sich die Enkelin nicht vor der Ur-Giulia verstecken, die den Begriff der Sportlimousine einführte. Auf der Straße bedeutet das, Leistung und akustische Untermalung aus dem Klappenauspuff sind immer da. Zwar will die Signorina bei Laune, sprich Drehzahl gehalten werden. Aber beim Tritt aufs Gaspedal zieht sie vehement von dannen, sobald man sich an die Handschaltung gewöhnt hat. Die wirkt vor allem bei kalten Muskeln etwas zickig, erfreut aber mit kurzen Schaltwegen. Grip vorausgesetzt, fegt die Giulia durch die Kurven und lässt sich von keiner Blechbraut die Show stehlen. Schade, kann man das volle Potenzial auf Landstraßen nicht ausloten – schließlich ist die Giulia eine Nordschleifen-Königin mit einer Fabelzeit von 7:32. Dafür kann man auf winterlich verschneiten Straßen ein bisschen Spaß mit dem Heckantrieb erleben. Die unbändige Kraft des V6 katapultiert den Schneee meterweit davon, während das Heck munter wedelt. Da dürften das elektrische Sperrdifferenzial und die Lamellenkupplungen zur Momentenverteilung an jedes Hinterrad eine Menge zu tun haben. Übertreiben darf man es ...