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... siebzig Tonnen H2O2 als Nebenprodukt an, das waren drei Güterwagen. Das wollte ich als Kraftstoff verwenden und so begann dann meine Tüftelei mit der Turbine und dem Peroxid«. Von dieser »Bastelarbeit«, wie Glaubrecht das nennt, erfahren auch andere – und die schicken drei grimmig dreinblickende Stasi-Männer los. »Die fuhren also eines Morgens im großen 6-Zylinder Tatra vor und sagten nur: ‚Steigen Sie ein!‘ Und ich sah »Die fuhren eines Morgens im großen Tatra vor und sagten nur: ‚Steigen Sie ein!‘ Ich sah mich schon die nächsten Jahre hinter Gittern« mich schon die nächsten Jahre hinter Gittern.« 'Doch im Chemieanlagenbau Grimma wollte der Chef dann nur wissen, woran genau der begnadete Tüftler gebastelt hatte. »Und dann meinte der sympathische Chef Dr. Wohlleben nur: ‚Wir helfen Ihnen, Sie werden jetzt für uns in der Abteilung Forschung und Entwicklung arbeiten.‘« Es war das große Los, das der Erfinder plötzlich gezogen hatte: »Denn ich sollte einen abgasfreien Motoren-Antrieb entwickeln und hatte dabei absolut freie Hand – nur sollte ich alle vier Wochen über meine Fortschritte berichten.« Es hört sich zwar alles ziemlich märchenhaft an, aber selbst in der auf rigide Kontrollen und Bevormundung fixierten DDR ließ man in besonderen Fällen geniale Erfinder an der langen Leine werkeln. »Es herrschten ja besonders auf dem ...