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... nicht. Das Werksteam zog sich Ende 1958 aus dem Rennsport zurück. Mit dem Motor war noch nicht Schluss. Borgward einigte sich auf einen Motorendeal mit Rob Walker, British Racing Partnership und der Stirling Moss Ltd. Vier Formel-2-Wagen von Cooper wurden Anfang 1959 mit dem 16-Ventil-Motor ausgestattet. Er war um 20 PS leistungsfähiger als der Climax 1,5 Liter, nach stetiger Weiterentwicklung brachte er es auf 172 PS. Erkennen kann man die damit angetriebenen Cooper an den langen Ansaugrohren außen an der Karosserie. Chris Bristow und Stirling Moss bestritten damit eine Saison in der Formel 2, und als die Formel 1 im Jahr 1961 auf 1,5-Liter-Motoren umstieg, bestand Hoffnung, mit dem Borgward- Motor in die Königsklasse einzusteigen. Doch dazu kam es nicht. Borgward wollte viel, und er wollte es schnell. 1960 musste er den Preis dafür bezahlen. »Während die großen Automobil-Werke bedächtig einige wenige erprobte Standard-Modelle in großer Stückzahl ausspuckten und vornehmlich nur ihre Karosserien dem sich wandelnden Modegeschmack anpassten«, berichtete Der Spiegel Ende des Jahres, »projektierte, experimentierte und konstruierte der Bremer Auto-Cäsar in allen Bereichen – und Klassen des Automobils – vom Kleinwagen bis zur Pullman-Limousine, vom Zweitakter bis zum Diesel.« Die Firmengruppe musste Konkurs anmelden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens ging Jo ...