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... der in Gemeinschaft mit dem jetzigen Konstrukteur, Oberingenieur Lange, letzthin aus den Zwickauer Horchwerken ausschied, mit der Absicht umgeht, in Zwickau eine neue Automobil-Fabrik zu gründen. Wieder ein Mausehaken. Eine peinliche Geschichte passierte vergangenen Sonntag Herrn Janke, Berlin N., Gartenstr. 108. Es erschien bei ihm ein fein gekleideter Herr, der sich als Fabrikbesitzer Keppler aus Görlitz vorstellte und zwecks Autokaufes eine Probefahrt unternehmen wollte. Diese Probefahrt fand denn auch in einem Vierzylinder-Landaulet Dixi, Fabriknummer 2187 (dunkelblau lackiert, gelbes Gestell mit Vordach und Lackiederverdeck) statt. Als nun Herr Janke auf einige Augenblicke den kauflustigen Herrn verlassen hatte und bei der Wiederkehr nach seinem Auto suchte, war weit und breit weder von diesem noch von dem kauflustigen Herrn etwas zu sehen. Wer das Auto oder den Herrn festbekommen sollte, würde damit Herrn Janke jedenfalls einen großen Gefallen tun. Der Kaiser und die Autofeindlichkeit. Selbst unser Kaiser muß die Autofeindlichkeit der weiten Kreise spüren und hat deshalb dafür gesorgt, daß in der Nähe von Schloß Wilhelmshöhe in dieser Hinsicht Aufklärung geschaffen wird. Der dortige Landrat ersucht in öffentlicher Bekanntmachung Bürgermeister und Lehrer, die Einwohnerschaft und die Kinder dahin zu belehren, daß sie sich den Kraftwagen ...