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... und ausländische Fachpresse bereits im Herbst 1948 verschiedentlich berichtete. Schon das eiste Auftauchen dieser Neuschöpfung auf dem vorjährigen Genfer Salon brachte Exportauf träge nach der Schweiz, Italien und Süd amerika; aber die Produktionsverhältnisse und -Möglichkeiten in Gmünd erwiesen sich auf die Dauer als so beschränkt, daß dort monatlich nur 5 bis 6 Wagen hergestellt werden konnten. Diese im Grunde genommen wenig rentable Handarbeitsfertigung soll nun in Stutt gart-Zuffenhausen auf Serienproduk tion umgestellt werden. Da dort jedoch die Baulichkeiten des ehemaligen Porsdie-Werkes noch von den Amerikanern beschlagnahmt sind, hat die Porsche K.G. eine Zwischenlösung gefunden: sie richtete in dem bekannten, ebenfalls in Zuffenhausen gelegenen Karosserie werk Reutter ihre vorläufige Fabrikation ein. Der neue „Porsche Typ 356“ stellt ein drei sitziges Sportcoupe in Ganz stahlausführung mit vom Bug über die Kotflügel bis zum Heck durchlaufender Einschalen-Außenhaut dar. Die aerodynamische Ausbildung der Karosserie ist vollendet zweck mäßig und so formschön, daß das Fahrzeug 1949 alle Schönheitskonkurrenzen gewann, an denen es teilnahm. Selbstverständlich besitzt der „Porsche 356“ alle Annehmlichkeiten, die man von einem sportlichschnellen Reisewagen verlangt, so u. a. einen sehr großen Gepäck raum im Wagenfond, einen kleinen ...