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... wir wis sen es ja, die Maschinen sind alle schneller geworden. Kurs frei für die 125er: der schnelle Karl Döring wollte auch zum Saisonschluß noch einmal zeigen, daß seiner DKW-K. so leicht kein Gegner gewachsen sei, oder, er käme aus dem eigenen Stall, und das ist Ernst Heinrich, dessen Puch auch „m. K.“ firmiert, und so schlugen sich Meister und Geselle, alle acht Runden lang; abei der kompressorlose Puch-Dietrich ließ die heiden Wiesbadener keineswegs irgendwann aus dem Auge, und so kamen sie dann alle drei dicht hinterein ander zum Ziel, dem Meister allerdings gelang es nur ganz knapp, seinen eigenen Schüler zu schlagen, sagen wir: eine knappe Radlänge oder genau vier Zehntel Sekunde, und nur acht weitere Zehntel den Dietrich. 97,3 — 97,3 — 97,2 die Geschwindigkeiten. Das war ein ganz großer Kampf! Doch es war sicher eben so schön, wie in der 250er Klasse sich H. P. Müller und Walfried Winkler ununter brochen um Führung und Sieg balgten. Jetjt einmal alle beide ganz richtig „da“ mit ihren DKW-K’s. Acht Zehn telsekunde trennten sie im Ziel mit 121,6 und 121,4 km/std. Aber hinter diesen beiden tobte die Schlacht um die Plätje, aus denen die Leistung Thorn-Prikk e r s eine besondere Note hatte und beim Publikum erst durch ein maßloses Pech (und Paul Schweders An sage) in den Vordergrund trat. Der Hein fuhr Ander sons Guzzi, die ihm dieser in ...