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... exklusiv 7/84 Schneider-Creusot eine enge Kapitalverflechtung. Schnei der-Creusot war dann an Hispano-Suiza in Bois des Colombes beteiligt, und mit dieser iFirma hatten die Skoda Werke ohnehin schon einen Lizenz vertragüber den Flugmotoren bau. Unter diesen Umständen war es natürlich nicht schwer, im Jahre 1924 die Lizenzrechte für den Bau des Automobils Hispano-Suiza H 6 zu be kommen. War der Lizenzbau besser als das Original? Die Wagen aus Pilsen unter schieden sich weder konstruk tiv noch leistungsmässig vom Originalfabrikat. Bei Skoda wurde die bereits verbesserte Version von H6 gebaut, bei welcher die Konuskupplung durch eine Einscheibenkupplung ersetzt war und anstelle der Stahlzylinderlaufbüchsen solche aus Grauguss verwen det wurden. Der Herstellung wurde die damals grösstmögliche Sorgfalt gewidmet - ohne Rücksicht aufKosten. So wurde die Kurbelwelle aus einem Edelstahlblock gedreht. Das Anfangsgewicht betrug 350 bis 400 kg - die fertige Welle wog dann lediglich 45 kg! Es gibt Kenner, die behaupten, dass die Skoda Hispano-Suiza in der Qualität der Verarbeitung die Originale aus Bois des Colombes übertrafen. Dem Original sagte man nach, der Motor hät te - besonders im unteren Drehzahlbereich - einen etwas rauhen Lauf und wäre über haupt mechanisch nicht gera de leise. In dieser Hinsicht soll ihm der Skoda überlegen ge wesen sein. Eins steht fest: Die ...