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... Konstruktionen zu konkurrieren, die am Gordon-Bennett- Rennen teilnehmen würden. Dieses wird im Juni auf den anforderungsrei chen Strassen im Hügelland des Tau nus, unweit von Frankfurt am Main, ausgetragen. Der Dufaux-Rennwagen ist nicht die Weiterentwicklung eines robusten Tourenchassis, im Gegenteil: alles wird auf die Rennerei ausgerichtet. Der Mo tor ist ein Achtzylinder (125x130 mm) von 12 760 cm3 Hubraum. Er leistet 90 PS bei 1200/min. Einige Stunden vor dem Start sieht Frederic Dufaux, der einzige Schwei zer unter den 19 gemeldeten Konkur renten, seine Chancen zerstört. Wäh 28 rend er sich zur Gewichtskontrolle be gibt, bricht ein Lenkarm. Später spricht man von Sabotage! Auf dem Platz lässt sich der Schaden nicht repa rieren, was den Rennverzicht des Gen fers bedeutet. Zurück in Genf erobert Frederic Du faux kurz darauf die Coupe Monod beim Kilometer-Lance auf der geraden Strecke von Eaux-Mortes mit einer Zeit von 31,2 s, was 115 km/h ent spricht. Ermutigt durch diesen Erfolg, fährt er mit seinem Wagen in kaum zehn Stunden nach Dourdan, südwest lich von Paris. Hier wird er über die Meile und über den fliegenden Kilo meter Zweiter von 45 Konkurrenten. Verpasste Gelegenheiten Die Bekanntheit der Brüder Dufaux beginnt sich zu festigen, denn die Pres se erwähnt sie verschiedentlich. Der englische Aristokrat Charles Stewart Rolls begibt sich persönlich nach Genf, um ...