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... der Motor widerwillig, sich verschluckend, mit lautem Knallen aus dem offenen Auspuff. Doch bereits nach wenigen Se kunden läuft der Vierzylinder gleichmassig rund — im gemütlichen Takt ei ner Dampfmaschine. Die ersten Fenster werden geöffnet. Passanten starren mit grossen und ungläubigen Augen auf das jetzt brüllende, stampfende und zittern de Ungetüm aus Urgrossvaters Zeiten. «Nächstens muss ich wohl einen Aus pufftopf konstruieren», schreit er mir in die Ohren. Via Aufstiegstritt erreiche ich den Wind und Wetter ausgesetzten Fahrersitz und suche instinktiv das Gaspedal. Richtig — es liegt zwischen Bremsund Kupp lungspedal. Ohne Probleme lässt sich dank der Kulissenschaltung der erste Gang einlegen. Die Mehrscheibenkupp lung [bereits 1910 bekannt) packt sanft zu, und ab geht der Lafrance — ab wie die Feuerwehr. Mit doppeltem Kuppeln ... Nach wenigen Sekunden ist der zweite Gang fällig. Mit doppeltem Kuppeln und dem Vorsatz, einen Bodybuilding-Kurs zu besuchen, würge ich die gerade ver zahnten Getrieberäder ineinander. Ei- 32 Das wuchtige Holzlenkrad und die beiden massiven Hebelfür Schaltung und Bremse dominieren das «Cockpit». 9,5 LiterHubraum aus vierZylindern — jedermit mehrInhalt als ein VW-Motor —sorgen bei 1000/minfür85 PS. 1910 war natürlich derKardan antrieb längst bekannt. Trotzdem vertrauten die Rennwagenkonstrukteure dem Kettenantrieb. DasSignalhorngehört ...