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... Nachteil hatte der Wohnwa genbau: er war saisonge bunden. Der «Nebenverdienst» Um sein Personal auch wäh rend ruhigen Zeiten beschäfti gen zu können, suchte Panter einen «Nebenverdienst». Nach einem Treffen mit Laurie Bond schien die Lösung gefunden zu sein. Bond stellte schon seit 1949 dreirädrige Kleinwagen her, hatte aber auch Pläne für einen kleinen Sportwagen. Das Auto sah aus wie ein AC Ace, sollte aber kleiner, leichter und vor allem billiger sein, so dass sich auch die sportliche Jugend ein solches Auto würde leisten können. Um Gewicht zu sparen, musste die Carrosserie aus Kunststoff gefertigt sein; hier war Panter Experte. Die Herren wurden sich einig, und im April 1956 begann man in Biggleswade mit dem Bau von drei Prototypen, die man im 24 Oktober auf der Motor Show zeigen wollte. Die Carrosserie des offenen Zweiplätzers wurde in drei Teilen fabriziert: Bodenwanne, Vorderteil und Heck. Diese Teile, durch eingegossene Aluminiumverstrebungen ver stärkt, wurden dann zusam mengeleimt und vernietet, was eine sehr robuste Einheit er gab. Alle vier Räder waren einzeln aufgehängt. Vorne be stand das Fahrgestell aus einem Dreieck querlenker und hinten aus einer Schwingachse, versehen mit (Motorrad-) Schrauben federn. Als Motor hatte Bond einen 322-cc-2-Takt- Motorrad-Motor mit 2 Zylindern von Anzani ausgesucht, der über ein 3-Gang-Motorrad- Getriebe mit Mehrplatten ...