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... dass extreme Konzentrationen, die bei Fahrzeugen allerdings nicht vorkommen, Schädigungen der Blutzellenbildung, der Nieren und des Zentralnervensystems hervorrufen. Bei Langzeiteinwirkung niedriger Konzentrationen besteht der Verdacht, es könnten sich schleichende Wirkungen auf Gesundheit und Verhalten des Menschen einstellen; eine wissenschaftliche Fundierung dafür liegt aber noch nicht vor. - Schwefeldioxyde schliesslich sind Atemgifte, die bei hohen Konzentrationen eine zersetzende Wirkung auf die Lungenbläschen ausüben und die Hautpartien angreifen. Anteilsmässige Betrachtung - Um einen Anhaltspunkt darüber zu erhalten, inwieweit die gesamte Schadstoffbilanz, welche sich aus natürlichen, verkehrsseitigen und Quellen übriger menschlicher Aktivitäten zusammensetzt, durch eine alleinige Reduktion der verkehrsbedingten Komponenten überhaupt verändern lässt, muss die Höhe der einzelnen Anteile bekannt sein. Geht man von den weltweiten, massenbezogenen Emissionen aus, so entfallen - was CO, HC und NOx anbelangt - nur jeweils etwa 5 1/2 auf den Verkehr bzw. auf die übrigen menschlichen Tätigkeiten; die restlichen 90% werden durch natürliche Emissionsquellen verursacht, die dem Zugriff des Menschen weitgehend entzogen sind. Eine mittelwertbildende Betrachtungsweise ist jedoch ungeeignet, um spezifische örtliche Begebenheiten widerzuspiegeln. Vergleicht man die ...