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... Mann reduziert werden soll. Diese Armee benötigt weniger Material, weniger Munition — und auch weniger Fahrzeuge. Damit wird eineBesonderheit der helvetischen Landesverteidigung angesprochen: die Fahrzeugrequisition. In der Tat sind in der Schweiz rund 90 000 private Motorfahrzeuge dienstpflichtig und müssten bei einer Mobilmachung der Armee oder des Zivilschutzes «einrücken». Diese Art der Fahrzeugbeschaffung entlastet das Armeebudget um rund 400 Mio Franken proJahr, hilft also seit 84 Jahren mit — so der Original-Werbeton des Bundesamts für Transporttruppen —, «dem bereits arg geschröpftenSteuerzahler hohe Kosten zu ersparen». Jemand muss aber die 400-Mio-Zeche begleichen. Und das sind die privaten Fahrzeugbesitzer, Transportunternehmungen vor allem und Betriebe mit eigenem Fuhrpark, neben den -zigtausend Privatpersonen, die einen gelandegängigen PWoder ein leichtes Nutzfahrzeug besitzen. Immer häufiger weigern sich nun aber die Halter stellungspflichtiger Fahrzeuge, ihre Vehikel im Notfall so mir nichts, dirnichts Vater Staat abzutreten. Dies ist, namentlich auf seiten des Transportgewerbes, nicht ganz unverständich, fühlt man sich doch gerade in diesen Kreisen von den Behörden zum Teil recht verschaukelt. Die Schwerverkehrssteuern, die schärfsten Abgasund Lärmnormen Europas, das drohende «Umwelt-Tempo 60» sindStichworte hiezu Wir meinen ...