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... sich auftut, und weiterhin bis nach Agra, wo man zu Fuss, den Wegweisern entlang, um den sogenannten Monte Agra herumspazieren mag. So schön ein Morgenbesuch derfrischen Gartenlandschaft dieses Hügels ist, dessen Name auf Fruchtbarkeit schliessen lässt, die Rückfahrtvon Montagnola herab gegen Abend ist wahrhaft unvergesslich, namentlich wenn auf dem grandiosenBergzirkus des mit zahllosen blinkenden Ansiedlungen geschmückten Cassaratetal-Hintergrundes noch Schneeliegt. Die Kuppen, in deren Runsen sich das Weiss herabzieht, haben noch jeden Betrachter an Schneeberge japanischer Holzschnitte erinnert, und gegen Abend prangen sie in den herrlichsten Purpurmänteln. In das breite, fruchtbare Tal des Cassarate,dessen schimmernde Dörfer uns nach dem Goldenen Hügel heraufgrüssten, ziehen wir über Viganello ein. Statt dort, wie bei unserer Bre-Fahrt, nach rechts abzubiegen, folgen wir der Landstrasse am Fuss des Monte Boglia, des grösseren Bruders des Bre, und dannden Dolomitzacken der Denti della Vecchia (Zähne der Alten) entlang, über Pregassona, Soragno, Cossio,Dino, nach Sonvico. Wieder, wie-überall hier, interessante Architektur, mit Loggien und Durchfahrten,reizend gestalteten Plätzen und alten Kirchen. Sonvico, summus vicus, der höchste Ort, eine alte Reichsstadt,deren Adler man noch auf dem Gemeindehaus entdeckt. Bei der Rückfahrt entzückt der Salvatore in seinerBucht ...