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... Dauerlauf auf. Durch Probeentnahme ließ sich mit dem Gerät nachweisen, daß der Brennstoff absolut nicht mehr übereinstimmte mit dem zu Beginn des Laufs untersuchten Brennstoff. Erst lief aus dem Vorra^sbehälter reines Benzin, dann, als der Motor in der Leistung nachließ, Benzin-Benzol-Gemisch, m andern Fällen auch Benzin- Petroleum-Gemisch. Eine Probe Benzin hatte bei dem noch immerhin leidlichen spezifischen Gewicht von 0,710, bei völligem Fehlen von Benzol, doch einen Zusatz von ca. 5 Proz. Petroleum, was natürlich in der motorischen Leistung zum Ausdruck kam durch Verminderung der Leistung gegenüber reinem Benzin am gleichen Motor." Bisher kannte man als einziges Mittel zur Brennstoffuntersuchung neben der für sich allein vollkommen irreführenden Bestimmung des spezifischen Gewichts nur die ebenfalls sehr mit Vorsicht zu genießende Siedekurve, ZU deren Bestim- Feldmäßige Motorreparatur, mung immerhin ein Laboratorium und eine recht kostspielige Apparatur gehören. Man schaue dem gegenüber unseren Motolkasten an. Bruchsicher, rüttelsicher und räumlich zusammengedrängt, enthält er die folgenden Dinge: 1. Araeometer, 2. Standzylinder für das Araeometer, 3. Ein Pack Rundfilter, 4. Auf 10 cc geeichtes Uhrglas, 5. Ein Blöckchen rotes Lackmuspapier, 6. Ein Blöckchen blaues Lackmuspapier, 7. Ein Blöckchen Dracorubinpapier, ...