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... Ford/Fiat hat sich zwar weitgehend hinter den Kulissen abgespielt. Doch es fand weit mehr Beachtung als beispielsweise die Pläne um die Entstaatlichung von Teilen der früheren British-Leyland- Gruppe, bei der sich ebenfalls diverse namhafte Interessen tengemeldethatten. Dabeiwa ren bei BL schon eher Licht blicke zu sehen als bei der schwer angeschlagenen Alfa Romeo SpA, der in jüngster Zeit bestenfalls eine Stabilisie rung des — finanziellen — Krankheitszustandes diagno stiziert werden konnte. Dass ausgewieseneSpezialistenden von Vater Staat gepäppelten Patienten energisch an die Hand nehmen sollten, war seit langem klar. Es ging am Schluss nur noch darum, wel chen Chirurgen die unaus weichlichen Operationen an- 12 PasJahr1 vonAlfa zuvertrauen waren: jenen der «Ami-Klinik» oder den besten Ampuleuren im eigenen Land. Denn ohne gewisse Amputa tionen wird man auch in die sem Sanierungsfall nicht aus kommen können. Von Fiat- Seite wurde zwar nur gesagt, dass «in absehbarer Zeit etwa 6000 der insgesamt 34 000 Alfa- Arbeitsplätze wegrationali siert»werden sollen. Schon mit derAdaption von Lancia hatte Fiatbewiesen,dassmitstarken Krücken selbst mittelkleine, einst als chancenlos katalogi sierte Autorinnen wieder in Schwung gebracht werden können. Allerdings scheint es mehr als fraglich, ob das mit der Fusion von Alfa Romeo und Lancia für 1990 angestreb te Produktionspotential von ...