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... aus reichte, die Fahrgeschwindgkcit des ganzen Zuges dem Gefälle entsprechend herabzusetjen, bremste der Fahrer zusätjlich mit der Fußbremse. Die Brcmtw irkung des Zagwagens war anfangs noch ausreichend, solange die Bremstrommeln kühl waren. Mit zunehmender Länge der Talfahrt wurden die Zugwagcubreimcn jedoch wärmer und ließen in ihrer Wirkung nach. Die damit noch erreichbare Verzögerung hätte aber wahrscheinlich ausgereicht, das Gefälle ohne Schaden zu Ende zu fahren. Da nahte das Unheil: Auf den letzten 500 m traten Hindernisse auf. die den Fahrer zwangen, stärker zu bremsen. Vor ihm fuhren in der gleichen Richtung, aber lang samer, einige Fahrgeuge, die er nicht überholen konnte, weil gleichzeitig einige Fahr zeuge entgegenkamen. Er versuchte deshalb, durch Umschalten vom dritten auf den zweiten Gang die Geschwindigkeit zu vermindern. Das gelang ihm nicht: er konnte den zweiten Gang nicht einrücken. Damit fiel die Bremswirkung des Motors aus, und weil auch die Wirkung der Druckluftbremse im Zugwagen infolge der heißen Bremstrommeln nachließ, nahm die Geschwindigkeit des Lastzuges rasch zu. Dem Fahrer Mich nichts anderes übrig, als zu versuchen, zwischen beiden Wagenkolonnen hin durchzusteuern. Dies wäre ihm wahrscheinlich auch geglückt, wenn die Anhänger nicht geschleudert hätten. So aber streifte er einmal rechts, da« andere Mal links, ...