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... war er ultraleicht und wog angeblich gerade mal 14,8 kg. Interessant, dass von diesen Motoren am meisten verbaut wurden – nicht nur in den Kleinwagen, sondern auch als Bootsmotoren und Generatoren, überall, wo kleine Motoren gebraucht wurden. Zum Teil gab es jedoch heftige Reklamationen wegen Korrosion und verbogenem Blech – und dennoch haben die meisten dieser Motoren bis heute überlebt. Inzwischen gab es auch eine modernere, einem richtigen Auto eher entsprechende Carrosserie. Im «Automobil Revue»-Katalog von 1947/48 ist das Crosmobile auf Seite 83 beschrieben. Der Vierplätzer war immerhin 3,68 m lang, 1,24 m breit und 1,34 m hoch. Das Gewicht wurde mit 540 kg angegeben und der Verbrauch auf 100 km mit 8 Litern. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei knapp 100 km/h. Eine Limousine kostete 6800 Franken, die Cabrio-Limousine wurde für über 7000 Franken angeboten – für ein Fahrzeug mit zwei Starrachsen und 4.50-12er-Reifen doch etwas happig, auch zu jener Zeit. Dies schlug sich auch in den Verkaufszahlen nieder: Die Tochter des Herzogenbuchseer Crosley-Garagisten Jean Jacques Wagner erinnert sich, dass in den etwa fünf Jahren, da ihr Vater die Vertretung betrieb, nicht viel mehr als ein Dutzend Crosleys an Kunden verkauft wurden. 1949 wurde der Cobra-Motor durch den Ciba (Cast Iron Block Assembly), wieder einen Motor in Grauguss, ersetzt. Dieser war nur 6 ...