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... Versuche durchzu führen. Grundsätzlich bestehen folgende fünf Möglichkeiten dazu, auf chemische Weise das Eindringen von Wasser in den Unterbau der Straße zu verhindern, — diesen Unterbau wo möglich im Laufe der Zeit auszutrocknen: 1. Wasserabstoßende Imprägnierung der Außenschichten des Straßenkörpers bei Er haltung der Durchlässigkeit für Luft und Wasserdampf. 2. Hydrophobe Imprägnierung der Außen schichten seitlich des Straßenkörpers. 3. Wasserfeste Abdichtung der Seitenflächen des Straßenkörpers. 4. Hydrophile Behandlung des bindigen Bo dens, so daß er „durch Wassergehalt was serundurchlässig" wird. 5. Verfestigung der seitlichen Außenschichten des Straßenkörpers. Da ist es z. B. möglich, mit verhältnismäßig sehr geringen Mengen von Silikonverbindun gen körnigen Boden wasserabstoßend unter Erhaltung seiner Durchlässigkeit für Luft und Wasserdampf zu machen. Das würde das Ein dringen flüssigen Wassers in den Unterbau verhindern, nicht aber den Austritt von Was serdampf aus dem Unterbau ins Freie, - so daß der Unterbau nicht nur vor dem Eindrin gen von Wasser geschützt wäre, sondern so gar allmählich austrocknen müßte. Außer den Silikonen gibt es noch komplizierte andere chemische Verbindungen von ähnlichen Eigen schaften. Verstopfung, Abdichtung des Bodens wird nach Anger mit Sulfitablauge versucht, welche die Kapillaren verstopft. ...