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... Benoist erinnerte an den von den Nazis ermor deten Grand-Prix-Fahrer und Widerstandskämpfer. Doch die meisten Menschen in den vom Krieg verwüsteten Ländern hatten andere Probleme als den Wunsch nach Geschwindig keit, Rennsensationen, nach Rizinusgeruch und Motorenwww.swissclassics.com geheul. 1947 fand der erste Nachkriegs-Grand Prix in Bern statt. Toulo fand in Christian Kautz einen idealen Partner. Kautz, der ehemalige Werksfahrer bei Mercedes-Benz und der Auto Union, der Testpilot bei Lockheed, schaute sich auch nach einem Rennstall um. Trotz seiner fast zehnjährigen Rennabstinenz war seine Leidenschaft wie bei Toulo nicht abgekühlt. Bei der Scuderia von Enrico Plate, einem ehemali gen Rennfahrer, fanden die zwei Eidgenossen oft nicht über alle Zweifel erhabene Rennwagen: den Maserati 4 CL und später den CLT. Am Berner Grand Prix 1949 verunglückte Kautz tödlich Ein schreckliches Ende für den hochtalentier ten Zuger (siehe SwissClassic Nr. 4). Im gleichen Jahr gewann Toulo de Graffenried in Silverstone den GP von England vor Bob Gerard auf ERA und Louis Ros ier auf Talbot Lago. «Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als Erster die Zielflagge geschwenkt zu bekommen. Endlich war ich bei der Erfüllung meines grössten Wunsches - einen Grand Prix zu gewinnen. Wäre mein Sieg ein Jahr später geschehen - wer weiss, ob sich die Werke nicht um mich be müht ...