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... auf diesen Bildern. Das Alfa Werksteam nannte für die Mille Miglia von 1953 drei 3000 CM, für Karl Kling, Consalvo Sanesi und Juan-Manuel Fangio. Der Argentinier führte mit Co-Pilot Giulio Sala das Rennen bis Florenz an, ehe er einen Straßenbegrenzungsstein touchierte und sich dabei eine Spurstange beschädigte. Als Folge lenkte nur noch das rechte Vorderrad, was Fangio nicht davon abhielt, hinter dem Ferrari 340 MM von Gianni Marzotto Platz zwei zu retten. Danach wurden die Autos in Le Mans eingesetzt, fielen aber alle aus. Dafür gewann Fangio auf einem 3000 CM Spider das 1953 bei Meran ausgetragene Supercortemaggiore Sportwagenrennen. Danach wurden die Autos in alle Winde verstreut, eines landete sogar beim argentinischen Diktator Juan Perón. Für Chassis 0128, in Le Mans als Reserveauto dabei, ging das Autoleben jedoch erst los. Nachdem es zunächst Staub im Alfa-Werk angesetzt hatte, wurde es zu Pininfarina verfrachtet, wo ihm eine Karriere als Konzeptstudie und Traumauto bevorstand. Ein Akt in vier Teilen. Die erste Verwandlung stand 1956 auf dem Turiner Salon. Die Superflow I getaufte Studie war weiß und trug in Höhe der Gürtellinie blaue Streifen. Sie hatte dezente Heckflossen, durchsichtige vordere Kotflügelabdeckungen aus Plexiglas, eine Panorama-Windschutzscheibe und einen komplett aus Plexiglas gefertigten Aufbau mit hochklappbaren ...